Lerne die Grundlagen der Rastertechnik – interaktiv, visuell und praxisnah. Wähle ein Modul.
Erlebe visuell, warum CMYK-Raster verschiedene Winkel brauchen – und was passiert, wenn sie fehlen.
AM, FM oder Hybrid? Rastertypen visuell erkennen, REL-Gitter interpretieren und Tonwerte aus Rasterzellen ablesen – 12 Runden.
Schätze Tonwerte ab, erkenne die Punktschluss-Zone und verstehe den Tonwertsprung.
10 Fragen direkt aus dem Skript: Was ist Rastern? Punktschluss, Rasterwinkel, AM vs. FM, Moiré, REL und Rasterzelle.
Interaktiver Rechner und Challenge: Seitenlänge Rel, Anzahl Rel, Tonwertstufen und Spotdurchmesser berechnen – mit den Formeln und Zahlen aus dem Skript.
Wenn zwei regelmäßige Rastergitter übereinandergelegt werden, entsteht ein Interferenzmuster – das sogenannte Moiré. Je ähnlicher die Rasterwinkel, desto stärker das Muster. Im CMYK-Offsetdruck verwendet man deshalb für jede Druckfarbe einen anderen Rasterwinkel (ISO-Standard: C=15°, M=75°, Y=0°, K=45°).
Erkenne den Rastertyp allein anhand des Musters – ohne Tonwert-Angabe. Achte auf Anordnung, Regelmäßigkeit und Punktgröße.
Der Tonwert (auch Flächendeckung) gibt an, wie viel Prozent einer Rasterfläche mit Druckfarbe bedeckt sind. 0% = reines Weiß, 100% = reines Schwarz. Im AM-Raster wird der Tonwert durch die Größe der Rasterpunkte erzeugt – heller = kleinere Punkte, dunkler = größere Punkte. Ab ca. 50% Flächendeckung stoßen die Punkte aneinander: der sogenannte Punktschluss.
Recorderelement (Rel): Der Laser, der eine Druckplatte belichtet, kann nur ganz bestimmte Positionen einnehmen. Dieser kleinste adressierbare Punkt heißt Recorderelement (Rel). Die Belichterauflösung gibt an, wie viele Rels sich auf einer Längeneinheit befinden – angegeben in dpi (dots per inch) oder d/cm (dots per cm).
Rasterzelle: Jeder Rasterpunkt befindet sich in einer quadratischen Rasterzelle, die aus Rels besteht. Je nach Tonwertstufe wird eine größere oder kleinere Anzahl von Rels geschwärzt. Da Rels nicht teilbar sind, muss die Anzahl der Rels in der Seitenlänge der Rasterzelle eine ganze Zahl sein.
Rasterpunkt: Der Rasterpunkt setzt sich aus den geschwärzten Rels einer Rasterzelle zusammen. Je dunkler die darzustellende Farbe (je höher der Tonwert), desto größer der Rasterpunkt und desto mehr Rels enthält er.
Der Kehrwert der Belichterauflösung ist gleich der Breite des einzelnen Recorderelements. Angabe in Mikrometern (µm):
Belichterauflösung und Rasterweite müssen in der gleichen Einheit vorliegen. Das Ergebnis muss eine ganze Zahl sein (ggf. runden).
Die Anzahl der geschwärzten Rels in einer Rasterzelle bestimmt den Tonwert. Bei 16×16 Rels gibt es 256 Rels → 257 mögliche Stufen (0 bis 256 geschwärzte Rels).
Stelle Belichterauflösung und Rasterweite ein – alle Werte werden sofort nach den Skript-Formeln berechnet. dpi ↔ d/cm und lpi ↔ L/cm sind gekoppelt: Bewege einen Regler, der andere passt sich automatisch an.
Jedes Kästchen = 1 Rel. Die schwarzen Rels bilden zusammen den Rasterpunkt. Die Schwärzung wächst von der Mitte nach außen (AM-Kreispunkt). dpi ↔ d/cm und lpi ↔ L/cm sind gekoppelt.
5 zufällig generierte Aufgaben zu REL, Rasterzelle und Tonwertstufen. Keine Formeln sichtbar – du musst selbst wissen, wie gerechnet wird. Stecke fest? Klicke auf Hilfe unter der Aufgabe.